Kurz gesagt: Drei Angaben entscheiden über die Vertrauenswürdigkeit eines Zertifikats: Labor mit Akkreditierung, Chargennummer-Abgleich und konkrete CBD- und THC-Werte. Danach folgen Schadstoffe und Datum.
Der Aufbau eines Zertifikats
- Kopf: Labor, Akkreditierung, Proben-ID, Chargennummer, Datum
- Cannabinoide: CBD, CBDA, CBG, CBN, Δ⁹-THC, THCA, Gesamtwerte
- Terpene: optional, bei Vollspektrum aufschlussreich
- Schadstoffe: Schwermetalle, Pestizide, Lösungsmittel, Mikrobiologie
- Fuß: Methoden, Nachweisgrenzen, Unterschrift
Die sieben Prüfschritte
- Labor und Akkreditierung prüfen
- Chargennummer mit der Flasche abgleichen
- Datum mit der Charge plausibilisieren
- Einheiten erkennen: %, mg/g oder mg pro Flasche
- CBD-Gehalt mit dem Etikett vergleichen
- THC-Werte (Δ⁹-THC, THCA, Gesamt-THC) mit LOD/LOQ prüfen
- Schadstoffpanel auf Vollständigkeit prüfen
Plausibilitätsrechnung
Steht im Zertifikat z. B. „98 mg/g CBD“ und auf dem Etikett „10 % in 10 ml“, passt das: 98 mg/g entsprechen rund 9,8 %, bei typischer Dichte des Öls also etwa 900 bis 1.000 mg in 10 ml. Abweichungen von wenigen Prozent sind messtechnisch normal.
Häufige Missverständnisse
- „ND“ bedeutet nicht nachweisbar, aber nur bis zur angegebenen Nachweisgrenze.
- „< LOQ“ bedeutet nachweisbar, aber nicht präzise quantifizierbar.
- Gesamt-CBD enthält umgerechnetes CBDA (Faktor 0,877).
Was ein Zertifikat nicht ist
Eine Momentaufnahme der geprüften Probe, keine Zulassung und keine Aussage zur rechtlichen Einordnung.
Das Zertifikat zu Ihrer Charge bei CBD's Finest erhalten Sie über unsere Kontaktseite.