Wer CBD-Öl für Hund, Katze oder Pferd kauft, bekommt fast immer ein „Zertifikat“ versprochen. Dahinter kann sich ein echter Laborbericht zur gekauften Charge verbergen, ebenso aber ein veraltetes Datenblatt, ein Siegel ohne Aussagekraft für den Inhalt der Flasche oder ein Prüfbericht, den der Hersteller sich selbst ausgestellt hat. Dieser Leitfaden zeigt, welche Unterlagen es gibt, was jede davon tatsächlich nachweist und wie man in wenigen Minuten erkennt, ob ein Zertifikat unabhängig, aktuell und dem konkreten Produkt zugeordnet ist.
Kurz gesagt
- Das wichtigste Dokument ist das Analysezertifikat (Certificate of Analysis, COA) der konkreten Charge: Es nennt das Labor, die Chargennummer, das Prüfdatum und die gemessenen Werte.
- Ein Prüfbericht, ein Qualitätsmanagement-Zertifikat und eine behördliche Zulassung sind drei verschiedene Dinge und dürfen nicht verwechselt werden.
- „THC-frei“ ist ohne Angabe der Nachweisgrenze wenig aussagekräftig, Behörden halten den Slogan sogar für irreführend.
- Ein akkreditiertes Labor erkennt man an einer Akkreditierungsurkunde der DAkkS, die für die angewandten Prüfverfahren gilt.
- Ein Zertifikat belegt Messwerte einer Probe, keine Sicherheit, Eignung oder Wirkung für ein Tier. Fragen zum eigenen Tier gehören in die Tierarztpraxis.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Unterlagen es bei CBD-Öl für Tiere gibt
- Prüfbericht, Zertifikat, Zulassung: der Unterschied
- Was ein aussagekräftiges Analysezertifikat enthält
- So prüfen Sie ein Zertifikat in sechs Schritten
- Ist das Labor wirklich unabhängig?
- Warnsignale auf einen Blick
- Rechtslage in Deutschland: was man wissen sollte
- Was ein Zertifikat nicht aussagt
- Unsere Sicht: Transparenz beginnt bei der Charge
- CBD-Öle für Hunde und Katzen mit Chargenzertifikat
- Häufige Fragen
- Quellen
Welche Unterlagen es bei CBD-Öl für Tiere gibt
Im Handel mit CBD-Ölen für Tiere tauchen im Wesentlichen fünf Arten von Dokumenten auf. Sie unterscheiden sich darin, wer sie ausstellt, worauf sie sich beziehen und was sie über den Inhalt einer Flasche aussagen. Die folgende Übersicht hilft, sie auseinanderzuhalten.
| Dokument | Wer stellt es aus? | Worauf bezieht es sich? | Was es über die Flasche aussagt |
|---|---|---|---|
| Analysezertifikat (COA) / Prüfbericht | Ein Prüflabor | Eine bestimmte Probe oder Charge | Gemessene Gehalte an Cannabinoiden und ggf. Verunreinigungen dieser Charge |
| Akkreditierungsurkunde des Labors | Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) | Das Labor und seine benannten Prüfverfahren | Dass das Labor für diese Verfahren als kompetent bestätigt ist |
| Qualitätsmanagement-Zertifikat (z. B. nach ISO 9001) | Eine Zertifizierungsstelle | Prozesse und Organisation eines Unternehmens | Nichts über die Messwerte einer konkreten Charge |
| Bio-Zertifikat | Eine Öko-Kontrollstelle | Anbau und Verarbeitung nach Bio-Regeln | Herkunft und Verfahren, keine Cannabinoid-Werte |
| Behördliche Zulassung | Eine Behörde | Die Erlaubnis, ein Produkt in Verkehr zu bringen | Eine rechtliche Freigabe, keine Laboranalyse |
Für die Frage „Was ist in dieser Flasche?“ ist nur das erste Dokument entscheidend. Die anderen können das Bild ergänzen, ersetzen den chargenbezogenen Laborbericht aber nicht. Wer mehr darüber wissen möchte, welche Rezepturmerkmale bei Tierprodukten zusätzlich eine Rolle spielen, findet in unserem Beitrag zur tierfreundlichen Formulierung von CBD-Öl eine Checkliste.
Prüfbericht, Zertifikat, Zulassung: der Unterschied
Im Alltag werden die Begriffe oft gleichbedeutend verwendet. Fachlich sind sie es nicht. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung grenzt sie klar ab: Ein Prüfbericht enthält Untersuchungsergebnisse für ein individuelles Prüfmuster, ein Zertifikat bestätigt dagegen, dass ein Produkt, ein Prozess, ein System oder eine Person festgelegte Anforderungen erfüllt. Eine Zulassung wiederum ist ein Verwaltungsakt, mit dem eine Behörde die Bereitstellung auf dem Markt erlaubt.
Für CBD-Öl bedeutet das: Das, was Shops meist „Zertifikat“ nennen, ist streng genommen ein Prüfbericht. Er beschreibt eine Probe zu einem bestimmten Zeitpunkt. Er ist umso wertvoller, je klarer er sich der Charge zuordnen lässt, die man tatsächlich in der Hand hält.
Hinzu kommt die Ebene der Akkreditierung. Das Bundeswirtschaftsministerium beschreibt Konformitätsbewertungen als Tätigkeiten wie Prüfen, Zertifizieren und Inspizieren. Eine Akkreditierung bestätigt die Kompetenz der Stelle, die diese Tätigkeiten ausführt, und schafft so Vergleichbarkeit und Vertrauen. Ein Laborbericht aus einem akkreditierten Labor ist also nicht automatisch „besser“, aber er stammt von einer Stelle, deren Verfahren von außen überprüft wurden.

Was ein aussagekräftiges Analysezertifikat enthält
Ein gutes Analysezertifikat lässt sich in drei Blöcke gliedern: die Angaben zur Probe und zum Labor, das Cannabinoidprofil und, je nach Prüfumfang, die Untersuchung auf Verunreinigungen. Fehlt einer dieser Blöcke, sollte man nachfragen.
Angaben zu Labor und Probe
Am Kopf des Dokuments stehen die Basisdaten. Ein belastbarer Bericht nennt:
- Name und Anschrift des Labors, idealerweise mit Akkreditierungsnummer
- eine Berichts- oder Auftragsnummer
- die Produktbezeichnung und die Chargennummer, die auch auf der Flasche steht
- das Datum des Probeneingangs und das Datum der Analyse
- die angewandten Analysemethoden (etwa Flüssigchromatographie für Cannabinoide)
- die Nachweis- und Bestimmungsgrenzen der Messungen
- eine Unterschrift oder Freigabe durch verantwortliches Laborpersonal
Der Prüfumfang, die Methoden und die Nachweisgrenzen sind keine Formalien. Erst sie machen nachvollziehbar, was gemessen wurde und wie genau.
Cannabinoidprofil
Der Kern des Berichts ist eine Tabelle mit den gemessenen Cannabinoiden. Üblich sind Angaben zu CBD und CBDA, zu Δ9-THC und THCA sowie zu weiteren Cannabinoiden wie CBG, CBN oder CBC. Die Werte stehen meist in Prozent oder in Milligramm pro Gramm.
Beim Lesen lohnt ein Abgleich mit dem Etikett: Die deklarierte CBD-Konzentration, etwa 5 % oder 10 %, sollte sich im Bericht wiederfinden, innerhalb der Messtoleranz. Bei einem Vollspektrum-Öl erwartet man zudem ein breiteres Cannabinoidprofil als bei einem Isolat. Weichen Etikett und Bericht deutlich voneinander ab, passt entweder der Bericht nicht zur Charge oder die Deklaration stimmt nicht.
THC und die Nachweisgrenze
Gerade bei Tierprodukten achten Halter besonders auf den THC-Wert, und das zu Recht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat 2024 in Untersuchungen von CBD-Ölen teils deutliche THC-Gehalte festgestellt: Bei sieben von 26 Proben lag der THC-Gehalt so hoch, dass die akute Referenzdosis für einen Erwachsenen bereits durch sehr kleine Mengen überschritten worden wäre. Das zeigt, dass ein Etikett allein keine Gewissheit gibt.
Die Verbraucherzentrale weist außerdem darauf hin, dass das CVUA Karlsruhe die Werbung mit „THC-frei“ als erhebliche Täuschung und Irreführung einstuft. Der Hintergrund: Ein Labor kann nie „null“ messen, sondern nur feststellen, dass ein Stoff unterhalb einer bestimmten Grenze liegt. Aussagekräftig ist deshalb ein Bericht, der THC mit „n. n.“ (nicht nachweisbar) oder „< BG“ (unter der Bestimmungsgrenze) ausweist und diese Grenze als Zahl nennt. Warum THC für Hunde ein besonders sensibles Thema ist, erläutern wir im Beitrag THC und Hunde.
Verunreinigungen
Je nach Prüfauftrag untersucht ein Labor auch auf Rückstände und Kontaminanten. Typische Prüfpunkte sind:
- Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen
- Pestizidrückstände
- Lösungsmittelrückstände aus der Extraktion
- mikrobiologische Belastung, etwa Hefen, Schimmelpilze oder Bakterien
- Mykotoxine
Nicht jeder Bericht deckt alle Punkte ab. Das ist kein Mangel an sich, aber man sollte wissen, was geprüft wurde und was nicht. Ein Bericht, der nur das Cannabinoidprofil zeigt, sagt über Schwermetalle schlicht nichts aus.
So prüfen Sie ein Zertifikat in sechs Schritten
Mit etwas Übung dauert die Prüfung eines Analysezertifikats nur wenige Minuten. Die folgende Reihenfolge hat sich bewährt:
- Chargennummer abgleichen. Die Nummer auf der Flasche oder dem Umkarton muss mit der Nummer im Bericht übereinstimmen. Ein „Beispielzertifikat“ ohne Chargenbezug belegt nichts über die eigene Flasche.
- Labor identifizieren. Name und Anschrift des Labors sollten vollständig angegeben sein. Ein Bericht ohne erkennbares Labor oder mit dem Briefkopf des Herstellers ist kein unabhängiger Nachweis.
- Akkreditierung prüfen. Steht eine DAkkS-Registriernummer auf dem Bericht, lässt sich die Akkreditierung des Labors nachvollziehen. Wichtig ist, ob sie die angewandten Verfahren abdeckt.
- Datum ansehen. Das Analysedatum sollte zur Herstellung der Charge passen. Ein Bericht, der deutlich älter ist als die Charge, kann sich nicht auf sie beziehen.
- Werte mit dem Etikett vergleichen. Die deklarierte CBD-Konzentration und die THC-Angabe sollten sich im Bericht wiederfinden, THC mit konkreter Nachweis- oder Bestimmungsgrenze.
- Prüfumfang klären. Welche Verunreinigungen wurden untersucht? Fehlt ein Bereich, darf man beim Händler nachfragen, ob dafür ein eigener Bericht vorliegt.
Wer diese sechs Punkte abhakt, hat bereits mehr geprüft als die meisten Käufer. Weitere Kriterien für die Auswahl eines Tierprodukts haben wir in unserem Ratgeber zur Auswahl von CBD-Produkten für Haustiere zusammengefasst.
Ist das Labor wirklich unabhängig?
Die Unabhängigkeit des Labors ist der Punkt, an dem sich gute von schwachen Nachweisen am deutlichsten unterscheiden. Prüft ein Hersteller sein eigenes Produkt, besteht ein naheliegender Interessenkonflikt. Ein externes Labor, das mit dem Verkauf nichts zu tun hat, schließt diesen Konflikt weitgehend aus.
In Deutschland ist die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Stelle, die Prüflabore begutachtet. Wie eine solche Bestätigung aussieht, zeigt beispielhaft eine Akkreditierungsurkunde nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018: Die DAkkS bestätigt darin, dass das Labor die Anforderungen der Norm erfüllt, und zwar für die in der Anlage genannten Tätigkeiten. Genau dieser Zusatz ist entscheidend. Eine Akkreditierung gilt nicht pauschal für alles, was ein Labor anbietet, sondern für einen festgelegten Geltungsbereich.
Für die Praxis heißt das: Wer es genau wissen möchte, vergleicht die auf dem Bericht genannten Methoden mit der Anlage zur Akkreditierungsurkunde. Taucht die Cannabinoidanalyse dort auf, ist der Bericht in diesem Punkt besonders belastbar.
Warnsignale auf einen Blick
Manche Auffälligkeiten sollten stutzig machen, auch wenn sie einzeln noch keinen Betrug beweisen. Dazu gehören:
- ein einziges Zertifikat für alle Konzentrationen und alle Chargen eines Produkts
- fehlende Chargennummer, fehlendes Datum oder fehlende Laboradresse
- ein Bericht, der nur als unscharfes Bild statt als vollständiges Dokument vorliegt
- geschwärzte oder abgeschnittene Bereiche, etwa beim Labornamen
- THC-Angabe „0 %“ ohne Nachweisgrenze
- Werte, die exakt der Etikettangabe entsprechen, ohne jede Messabweichung
- Siegel und Logos anstelle eines eigentlichen Prüfberichts
Ein seriöser Anbieter beantwortet Rückfragen zu diesen Punkten ohne Umschweife und stellt den vollständigen Bericht zur Verfügung.
Rechtslage in Deutschland: was man wissen sollte
Die rechtliche Einordnung von CBD-Produkten ist in Deutschland komplex, und bei Produkten für Tiere kommen eigene Regeln hinzu. Nach Angaben des BfR ist Cannabidiol in Deutschland als verschreibungspflichtiger Arzneistoff gelistet; nach Auffassung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gibt es keine Fallgestaltung, in der CBD als Nahrungsergänzungsmittel verkehrsfähig wäre. Für die Bewertung einzelner Produkte sind in erster Linie die Landesbehörden der Lebensmittelüberwachung zuständig.
Für Tiere gilt das Futtermittelrecht. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hält fest, dass CBD-Extrakte und damit angereicherte Produkte in der EU nicht zugelassene Futtermittelzusatzstoffe sind. Hanföl dagegen wird üblicherweise kaltgepresst und gilt als Einzelfuttermittel; es kann durch Ernte und Verarbeitung Cannabinoide enthalten.
Daraus folgt zweierlei. Erstens ist ein Zertifikat keine Zulassung: Ein Laborbericht sagt nichts darüber aus, wie ein Produkt rechtlich eingestuft ist. Zweitens lohnt der Blick darauf, wie ein Produkt deklariert wird und welche Aussagen ein Anbieter macht. Verspricht ein Shop Heilung oder Linderung bestimmter Beschwerden beim Tier, ist Vorsicht angebracht, denn solche Aussagen sind Arzneimitteln vorbehalten. Wer Fragen zur Verkehrsfähigkeit eines konkreten Produkts hat, kann sich an die Lebensmittel- oder Futtermittelüberwachung seines Bundeslandes wenden. Die Unterschiede zwischen den Produktarten für Tiere erklären wir ausführlich im Beitrag CBD-Öl für Tiere: die Unterschiede, speziell für Pferdehalter auch in unserem Artikel zu CBD-Öl, Qualität und Rechtslage beim Pferd.

Was ein Zertifikat nicht aussagt
So nützlich ein Analysezertifikat ist, seine Aussagekraft hat klare Grenzen. Es bezieht sich auf die untersuchte Probe, den konkreten Prüfauftrag und den Zeitpunkt der Analyse. Daraus ergeben sich mehrere Dinge, die man aus einem Bericht nicht ableiten kann:
- Keine Aussage zur Wirkung. Ein Bericht misst Gehalte, er untersucht nicht, was ein Produkt bei einem Tier bewirkt.
- Keine Aussage zur Eignung für das eigene Tier. Alter, Gesundheitszustand und andere Behandlungen eines Tieres spielen in keiner Laboranalyse eine Rolle. Wer ein Tier mit Vorerkrankungen hat oder dessen Tier Medikamente bekommt, bespricht jede Ergänzung vorab mit der Tierarztpraxis.
- Keine rechtliche Freigabe. Wie oben beschrieben, ersetzt ein Prüfbericht keine Zulassung.
- Keine Aussage über andere Chargen. Ein guter Bericht für Charge A sagt nichts über Charge B.
- Keine Aussage über ungeprüfte Parameter. Was nicht im Prüfumfang steht, wurde nicht untersucht.
Das BfR weist zudem darauf hin, dass die Datenlage zu CBD insgesamt gering ist. Ein Zertifikat schafft Transparenz über den Inhalt, nicht mehr und nicht weniger.
Unsere Sicht: Transparenz beginnt bei der Charge
Wir stellen seit über acht Jahren Vollspektrum-CBD-Öle her, und in dieser Zeit hat sich eine Überzeugung gefestigt: Ein Zertifikat ist nur dann etwas wert, wenn man es der eigenen Flasche zuordnen kann. Deshalb gibt es bei uns Analysezertifikate für jede Charge, nicht ein einziges Dokument für das gesamte Sortiment.
Wir verzichten auf Zusatzstoffe und setzen auf eine schonende Extraktion bei niedrigen Temperaturen. Beides ist uns wichtig, aber wir erwarten nicht, dass man uns das einfach glaubt. Genau dafür gibt es den Laborbericht: Er macht nachprüfbar, was wir beschreiben. Bei unseren Tierprodukten achten wir besonders auf den THC-Wert, und auch hier gilt für uns, dass die Angabe im Zertifikat der Charge maßgeblich ist, nicht ein Schlagwort auf dem Etikett.
Unsere Erfahrung aus dem Kundenservice ist, dass viele Halter sich gar nicht trauen, nach einem Zertifikat zu fragen. Wir ermutigen ausdrücklich dazu, bei uns und bei jedem anderen Anbieter. Wer Fragen zu einem Bericht hat, bekommt von uns eine persönliche Antwort. Und wer sich erstmals für ein Produkt entscheidet, kann sich zusätzlich auf unsere Geld-zurück-Garantie verlassen.
— Florian
CBD-Öle für Hunde und Katzen mit Chargenzertifikat
Wer die Kriterien aus diesem Leitfaden direkt anwenden möchte, findet bei uns spezielle Rezepturen für Tiere in verschiedenen Konzentrationen, jeweils mit Analysezertifikat der Charge, ohne Zusatzstoffe und mit Geld-zurück-Garantie. Für Hundehalter gibt es unsere CBD-Öle für Hunde, für Katzenhalter die CBD-Öle für Katzen. Bei Fragen zu einem Zertifikat hilft unser Kundenservice persönlich weiter.
Häufige Fragen
Ist CBD-Öl in Deutschland erlaubt?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, weil die Einordnung vom Produkt und seiner Deklaration abhängt. Nach Angaben des BfR ist CBD als verschreibungspflichtiger Arzneistoff gelistet, und CBD-Extrakte sind in der EU nicht als Futtermittelzusatzstoffe zugelassen. Über die Verkehrsfähigkeit einzelner Produkte entscheiden im Einzelfall die Überwachungsbehörden der Länder.
Was bedeutet „THC-frei“ auf einem CBD-Öl für Tiere?
Streng genommen kann kein Labor „null“ messen, sondern nur feststellen, dass THC unter einer bestimmten Grenze liegt. Aussagekräftig ist deshalb die Angabe „nicht nachweisbar“ zusammen mit der konkreten Nachweis- oder Bestimmungsgrenze im Analysezertifikat. Der Slogan allein ersetzt diesen Nachweis nicht.
Wie alt darf ein Analysezertifikat sein?
Entscheidend ist weniger das absolute Alter als der Bezug zur Charge. Das Analysedatum sollte zur Herstellung der Charge passen, die man gekauft hat. Ein Bericht, der deutlich vor der Herstellung entstanden ist, kann sich nicht auf diese Flasche beziehen.
Ersetzt ein Bio-Siegel das Laborzertifikat?
Nein. Ein Bio-Zertifikat bestätigt Anbau und Verarbeitung nach den Regeln des ökologischen Landbaus, enthält aber keine Messwerte zu Cannabinoiden oder THC. Beide Nachweise ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht.
Ersetzt ein gutes Zertifikat die Rücksprache mit dem Tierarzt?
Nein. Ein Zertifikat beschreibt den Inhalt einer Probe, nicht die Eignung für ein bestimmtes Tier. Ob ein Produkt für das eigene Tier infrage kommt, besonders bei Vorerkrankungen oder laufender Behandlung, klärt man in der Tierarztpraxis.
Quellen
- BAM: Unterschied zwischen Zertifikat, Prüfbericht und Zulassung
- BMWE: Konformitätsbewertung und Akkreditierung
- BfR: Cannabinoide in CBD-Ölen, wie viel ist enthalten?
- Verbraucherzentrale: CBD-Öl legal auf dem Markt?
- DAkkS: Beispiel einer Akkreditierungsurkunde nach DIN EN ISO/IEC 17025
- BfR: Fragen und Antworten zu hanfhaltigen Lebens- und Futtermitteln
- LGL Bayern: Cannabidiol in Futtermitteln aus Hanf
